GP 42: Winterlager

Die Imagine darf sich ab jetzt von 5 anstrengenden Monaten erholen und steht deswegen rechtzeitig vor den Herbststürmen bereits in der Halle und wird dort für die kommende Saison vorbereitet :)

GP 42: IDM Flensburg

Von Donnerstag bis Sonntag fand zu Beginn der diesjährigen Flensburger Fördewoche die Internationale Deutsche Meisterschaft statt.

Am ersten Tag erschwerten ergiebiger Regen, sehr böiger starker Wind und Positionswechsel die Abläufe an Bord. Somit wurde gleich zu Beginn ein Streichresultat eingefahren. Allerdings kam das Team immer besser in Schwung und legte nach dem enttäuschenden 13. Platz im 1. Rennen dann einen 6. Platz nach.

Am Freitag kam bei leichten bis mittleren Winden die passende Antwort: Ein Tagessieg, sowie ein hervorragender 3. Platz brachten uns in der Gesamtwertung wieder nach vorne.

Der Samstag war geprägt von Flaute und Sonnenschein. In der einzigen Wettfahrt des Tages behielt die Crew die Nerven und konnte einen guten 4. Platz einfahren.

Am letzten Tag, dem Sonntag, starteten wir mit hauchdünnem Rückstand auf Platz 3. Doch in den letzten beiden Rennen veränderte sich an diesem Abstand nichts. Dennoch konnten wir die starke Konkurrenz, die uns im Nacken saß, auf Distanz halten und den 4. Platz verteidigen.

Insgesamt war es die beste Platzierung, die wir in 3 Jahren bei einer Deutschen Meisterschaft erreicht haben. Wir konnten die Weltmeister aus dem Vorjahr, sowie Teams um die Americas-Cup Segler Tim Kröger und Jesper Bank hinter uns lassen :)

GP 42: Boddenetappen

Traditionell am letzten Wochenende im August fanden die Boddenetappen statt. Wir starteten mit 11köpfiger Mannschaft und einem Altersschnitt von 24 Jahren, Rekord!;). Bei einer rekordverdächtigen Beteiligung von über 80 Booten und traumhaften Segelbedingungen, gingen die Teams am Freitag um 18 Uhr an den Start zur ersten Etappe von Greifswald nach Lubmin. 5-6 Windstärken aus Ost und 30 Grad Sonnenschein: besser konnte es gar nicht mehr beginnen :) Als wir auch noch eine sehr gute Kreuz unter Land segelten und der Wind ein wenig an Stärke abnahm, war der Abend für uns perfekt, die alljährliche Party in Lubmin setzte dann dem ganzen Tag die Krone auf!

Am nächsten Tag sanken zwar die Temperaturen und die Sonne kam fast gar nicht mehr zum Vorschein, doch bei 6 Bft in Böen sogar 7 Bft war Spannung und Action vorprogrammiert. Gegen 10 Uhr starteten wir in Lubmin um in einem Zickzackkurs über den Bodden etwa 30 sm bis nach Kröslin zu segeln. Als nach einer langen Kreuz dann endlich der Gennacker gesetzt werden konnte, gab es für die Imagine kein Halten mehr: Mit einem Durchschnittsspeed von 16 Knoten und Höchstgeschwindigkeiten von über 19 Knoten rasten wir im Motorbootstil über die kleinen Wellen des Greifswalder Bodden :) Auch etliche Stecker und 2-3 Sonnenschüsse konnten uns den Spaß glücklicherweise nicht verderben :) Im Ziel hatte es dann auch wieder zum Tagessieg gereicht :) Total kaputt und komplett durchnässt kamen wir in Kröslin an.

Am nächsten Tag stand die 3. und letzte Etappe zurück nach Greifswald an. Nach einem  Fehler an der Luvtonne mussten wir umkehren und verloren so fast 10 Minuten und starteten als Letzter. Da sich aber das gesamte Feld mit mehreren Schlägen unter Land verholte, wir aber weiter draußen fast in einem Schlag dank der drehenden Winde direkt auf die Luvtonne zufahren konnten, waren wir wieder voll im Rennen. Im Ziel reichte es dann zwar nicht zum Tagessieg, doch der Gesamtsieg war gesichtert! :)

Letztendlich war es ein wirklich tolles Segelwochenende, wir freuen uns auf nächstes Jahr!

GP 42: Vulcain-Langschlag

Bei traumhaften spätsommerlichen Bedingungen startete Donnerstag 19 Uhr der Langschlag von Kröslin nach Swinemünde und zurück. Da wir nur mit 5 Leuten segelten, mussten wir die Veranstaltung zwangsläufig eher locker und ohne große Erwartungen angehen. Dennoch erreichten wir auf der ersten Etappe bei leichten bis mittleren Winden und Amwindkursen Platz 4 von 16. Bei der zweiten Etappe erwartete uns eine 23sm lange Kreuz bei 6 Windstärken auf der Ostsee. Erfreulicherweise konnten wir uns bis zum Ziel dann sogar noch einen Platz nach vorne arbeiten und wurden somit 3.

Nächstes Wochenende stehen Boddenetappen auf dem Programm :)

GP 42: Rund Stubber

Quasi in der Halbzeitpause des Saison findet traditionell die Regatta "Rund Stubber" statt, begleitet von Grandiosem Segelwetter und super Stimmung. Wir hofften auf eine tolle Party und wurden nicht enttäuscht :) Zwar holten wir den Wanderpokal für die schnellste gesegelte Zeit, aber gerechnet reichte es nur zu einem 8. Platz. Schon nächstes Wochenende jedoch wird wieder voll angegriffen beim Langschlag, es gibt wieder Uhren zu gewinnen !!! ;)

GP 42: Fazit Saison Teil 1, Ausblick Teil 2

Nach der herbstlichen Sommerpause mit ergiebigem Regen und stürmischen Winden wollen wir nun Teil 2 der Saison 2011 in Angriff nehmen.

Nach den bisherigen Regatten Maior, Rund Rügen, Welcome Race und Rund Bornholm stehen nun Rund Stubber, Langschlag, Boddenetappen, Port Olpenitz-Cup und die IDM in Flensburg auf dem Programm. In der ersten Hälfte der Saison konnten wir erfreulich viele gute Platzierungen einfahren; mit Spannung werden deshalb die Regatten in den nächsten Wochen erwartet. Zur Zeit wird das Boot noch hier und da mit kleinen Reparaturen und Ausbesserungen optimiert. Weniger als eine Woche und es geht wieder los! Wir freuen uns !!!

GP 42: Warnemünder Woche

Nach einer tollen Überführung des Bootes aus Kiel nach Rostock bei 6-7 Windstärken aus NW mit fast 20 Knoten Topspeed fiel dann leider der Samstag buchstäblich ins Wasser. 35 Knoten Wind und Dauerregen zwangen die Wettfahrtleitung zum Abbruch. Am Sonntag wurden dann jedoch die Up&Down Regatten gesegelt, die wir als gute Vorbereitung und Training nutzen konnten.

Einen Tag darauf fiel der Startschuss zur Langstreckenregatta Rund Bornholm. Bei sehr schwachen Winden, aber letztendlich traumhaftem Sonnenschein benötigten wir teils nervenaufreibende 52 Stunden für den 280sm langen Kurs und wurden nur von den beiden 60 Fuß langen ex Volvo Ocean Racern geschlagen. Insgesamt war die Warnemünder Woche trotz schwer segelbaren Wetters eine schöne und auch durchaus erfolgreiche Veranstaltung :)

29er: Kieler Woche, Europa-Cup

Nachdem wir mit der GP42 sehr gut in die Kieler Woche gestartet waren, wollten wir sie mit dem 29er ähnlich beenden.

Nach 3 Starkwindtagen und einem Schwachwindtag belegten wir Platz 54 von knapp über 80 Teilnehmern. Wieder einmal hatten wir Materialprobleme, die uns gleich am ersten Tag die Hoffnung auf das Gold-Fleet zunichte machten. Trotz des letztlich leicht enttäuschenden Resultats haben wir extrem viel dazu gelernt und freuen uns schon auf die Deutsche Meisterschaft, wo wir bei hoffentlich starken Winden wieder angreifen wollen :)

GP 42: Kieler Woche, Welcome Race

Im Rahmen der Kieler Woche nahmen wir am Welcome Race teil. Diese Regatta eröffnet traditionell die Kieler Woche und führt Samstag von Kiel nach Eckernförde und Sonntag zurück. Bei regnerischem Wetter und Gewitterböen wurden wir in der ersten Etappe 3. Schiff nach gesegelter und berechneter Zeit. Am 2. Tag frischte der Wind noch ein wenig auf und wir surften mit bis zu 18 Knoten Speed zum Tagessieg und holten uns somit sogar noch den Gesamtsieg in allen Klassen. Wir konnten absolut zufrieden sein mit der Leistung des Bootes aber auch mit der Leistung unserer jungen Crew. Die Vorbereitungen für die WaWo in 2 Wochen laufen :)

Das Video folgt, Fotos von Rund Rügen sind jetzt online...

GP 42: Rund Rügen 2011

Sonne satt und wenig Wind. Das waren die Vorhersagen für die diesjährige Regatta "Rund Rügen". Nachdem wir am Mittwoch das "Preissegeln" zum 3. Mal in Folge gewinnen konnten, wollten wir nun endlich auch bei "Rund Rügen" erstmalig ganz nach oben auf das Podium klettern.

Der Startschuss erfolgte pünktlich um 18:30 Uhr. Wir konnten uns nach einer Fast-Kollision schnell absetzen und erreichten nach knapp 2 Stunden den Greifswalder Bodden. Dort wartete das erste Flautenloch und unsere Verfolger holten uns wieder ein. Dann kam der Wind zurück, wir setzten uns ab um nach einigen Stunden wieder in der nächsten Flaute hängen zu bleiben, bis wir eingeholt waren. Dies wiederholte sich die ganze Nacht mehrere Male. Erst hinter Arkona blieb der Wind auf Grund der Thermik konstant.

Nervenaufreibend wurde dann noch einmal die letzte Meile vor der Ziellinie für die wir dank Gegenstrom und Null Wind fast 2 Stunden brauchten.

Gesegelt konnten wir letztendlich gewinnen, doch gerechnet reichte es nur für den 6. Platz. Dafür entschädigte aber die gute Stimmung an Bord, Traum-Wetter mit sternenklarer, warmer Nacht und natürlich der Sonnenaufgang vor der malerischen Kreidefelsenküste Rügens :)

29er: Culix-Cup

Eine Woche nach dem Wannsee-Pokal fuhren wir nach Flensburg zum Culix-Cup. Uns erwartete ein deutlich stärkeres Teilnehmerfeld, deutlich mehr Regen und vor allem deutlich mehr Wind. Gleich am Samstag beim Start zur 1. Wettfahrt bließ es mit 5-6 Windstärken auf der Flensburger Förde. Wir segelten taktisch eine gute Startkreuz und waren an der Luvtonne 6. von 20 Booten. Auf dem anschließenden Downwind missglückte eine Halse und wir kenterten. Die gute Platzierung war Pfutsch. Da das gesamte Feld aber einen falschen Kurs abgefahren war, hatten alle einen DNF (Did not finish). In der 2. Wettfahrt kam es für uns dann noch schlimmer. Wiederum auf dem Downwind-Kurs sprang uns diesmal der Gennackerblock ab. Somit mussten wir aufgeben und in den Hafen zurück. Dort reparierten wir das Boot. Am nächsten Tag waren wir trotz Sturm, Regen und Kälte hochmotiviert, doch am Hafenbecken bemerkten wir, dass der Mast beschädigt war und wir nicht mehr segeln konnten. Frustriert luden wir das Boot auf und verabschiedeten uns ohne eine einzige gewertete Wettfahrt aus Flensburg. :(

Unsere nächste Regatta (Euro-Cup in Kiel) kann somit nur noch besser werden :)

29er: Wannsee-Pokal

Am 07./08. Mai fand in Berlin der Wannsee-Pokal statt. Nachdem 3 Wochen vorher auf Grund zu geringer Beteiligung die 29er-Regatta in Berlin ausfiel, war es dieses Mal sogar glücklicherweise eine Ranglisten-Regatta, also eine Regatta mit mindestens 10 Booten. Für uns war es die erste Regatta in der Saison 2011. Nach intensiven Trainingseinheiten und mit neuem Material fuhren wir erwartungsvoll an den Wannsee. Der erste Startschuss fiel Samstag um 11. Nach 5 kräftezehrenden Wettfahrten kamen wir ca. 17 Uhr wieder an Land. Das Fazit war auf jeden Fall gut. Wir konnten am Start und an der Kreuz trotz stark drehender und böiger Winde überzeugen. Auf dem Vorwind-Kurs hatten wir leichte Probleme, wie z.B. eine völlig unnötige Kenterung und ein verpatztes Luvmanöver. Im Endeffekt standen wir an Platz 2 mit nur 2 Punkten Rückstand auf Platz 1. Am Sonntag standen noch 3 weitere Rennen an. Wir fuhren Platz 2 und Platz 1. Unser direkter Konkurrent belegte die Plätze 1 und 2 und somit war das Ausgangslage für das letzte Rennen klar: Wir mussten siegen und die Bergemann-Brüder durften maximal Platz 3 belegen.

Wir kontrollierten von Beginn an das Rennen. Doch auf dem letzten Vorwind-Kurs schlief der Wind etwas ein und es waren plötzlich 3 Teams dicht an dicht kurz vor der letzten Leetonne. Auf dem abschließenden Anlieger ins Ziel gaben alle alles. Bei der Zieldurchfahrt trennte uns nur Sekunden. Das Zielschiff gab zu erkennen, dass wir gesiegt, die Mädels Platz 2 belegt hätten und wir somit an den Bergemanns vorbei gezogen wären. An Land gab es dann trotz vorheriger Glückwünsche die faustdicke Überraschung: Wir waren doch nur 2. geworden im letzten Rennen :( .  Der Sieg ging also an das Team GER 1704.

Trotzdem war die Regatta ein voller Erfolg. Unsere Erwartungen sind übertroffen worden und vor allem das neue Material hat uns voll überzeugt. Nächste Woche wollen wir unbedingt in Flensburg die Revanche ;)

GP 42: Maior 2011

Sehr kurzfristig tauchte in diesem Jahr doch noch eine Meldung für Maior aus Greifswald in der Gruppe ORC1 auf. Eigentlich war geplant die neue "Imagine" nicht gleich zu Beginn der Saison auf die Regattabahnen zu schicken, doch da die "Moana"-Crew mit ihrem Boot zu Maior nicht teilnehmen konnte, beschlossen wir ein "Moa-gine"-Projekt zu starten.

 

Nach der Überführung am Osterwochenende wurde das Schiff am Donnerstag in Strande bei herrlichem Sonnenschein und 6-7 Windstärken für die Regatta vorbereitet. Am Freitagmorgen ging es sehr früh auf das Wasser um das Boot kennen zu lernen, da die Crew aus 13 Leuten bestand, von denen 10 noch nie auf einer GP 42 gesegelt waren. Der Anfangs noch schwächelnde Wind nahm immer mehr zu und pünktlich zum ersten Start um 12 Uhr wehte es mit 5 Windstärken aus NO. Der erste Start missglückte leider, aber danach segelten wir ein souveränes Rennen, an dessen Ende wir 3. gerechnet waren. Da der Wind im Laufe des Tages auf bis zu 30 Knoten auffrischte, nahm auch die Action zu. Im Eifer des Gefechts beschädigten wir 2 Gennacker, die wir am Ende des Tages bis spät in die Nacht reparieren mussten. Nach 3 Wettfahrten fuhren wir ziemlich erschöpft zurück in den Hafen. Völlig überraschend waren wir immer First-Ship-Home geworden und standen sogar gerechnet auf dem 2. Platz mit einer 3-7-3 Serie.

Am Samstag wurden ebenfalls 3 Wettfahrten gesegelt. Zu euphorisiert vom Vortag missglückte manch Lee- und Luvtonnenmanöver, sodass wir die Serie mit 7-10-12 fortsetzten, was uns auf Gesamtplatz 7 zurückwarf.

Für Sonntag hatten wir den 5. Platz vor Augen, da uns nur 2 Punkte in der Gesamtwertung trennten. Bei Windstärke 1-2 konnte die GP ihre Leichtwindstärke ausspielen und wir gewannen auch dank souveräner Taktik mit großem Vorsprung diese Wettfahrt. Damit beendeten wir Maior 2011 auf Platz 5 von 15, womit wir mehr als zufrieden sind.

Auch die anderen Greifswalder Teams segelten stark: "Schwuppdiwupp" kam in der X79-Klasse auf Platz 2 und "Ex&Hopp" wurde 3. bei den X99.

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© Sailingteam Imagine / Fotos: Rick Tomlinson, Pavel Nesvadba, Max Ranchi, X-Yachts