Rolex Fastnet Race 2017

Angekommen, kaputt und glücklich!
Nach knapp 4 Tagen auf dem Wasser sind wir gestern morgens über die Ziellinie in Plymouth gesegelt. 
In der letzten Nacht haben wir noch einmal alles gegeben und konnten dadurch noch das ein oder andere Boot einholen was uns auf dem schnellen Downwind vom Fastnet Rock zu den Scillys überholt hatte. Am Ende beenden wir das Fastnet Race auf einem 22. Platz in IRC1 (60 Boote) und auf einem 40. Platz in der Gesamtwertung (über 300 Boote) als 3. bestes deutsches Boot. 
Wir haben alles gegeben und alles aus der Imagine heraus geholt. Mit einem Altersschnitt von knapp 30 Jahren waren wir eines der jüngsten Teams im gesamten Feld und sind besonders stolz auf Anna, die sich mit uns 9 Männern um den Rock gekämpft hat. Die Imagine hat super durchgehalten, trotzdem haben 60 Stunden Kreuz und 20 Stunden Downwind ohne Halse ihre Spuren hinterlassen. 
Das Rennen war zwar sehr anstrengend, aber zu einem großen Teil geprägt von wirklich traumhaften Segelbedingungen. Die Rundung des Fastnet Rocks war DAS Highlight einer unvergesslichen Regatta. Zwar konnten wir auf Grund der Dunkelheit keine Videos machen, aber den Anblick des Fastnet Rocks im Vollmond, dazu die gewaltige Küste Irlands nur wenige Meilen entfernt, wird keiner von uns sobald vergessen.
Jetzt genießen wir die letzten Stunden in Plymouth und freuen uns auf die Abschlussparty mit der Siegerehrung heute Abend. Morgen früh heißt es dann leider Goodbye England, der Bus mit Anhänger und die Imagine starten zur 800sm langen Rückreise nach Greifswald. 
Wir hoffen sehr, dass wir irgendwann wieder einmal die Chance haben bei diesem einmaligen Rennen starten zu können!
Die tausenden Bilder und Videos werden wir in den nächsten Monaten durchgucken und vielleicht klappt´s auch mit einem kleinen Video.

Rund Bornholm und IDM 2017

Zu Beginn der Warnemünder Woche starteten wir bei Rund Bornholm und erlebten ein anstrengendes, aber sehr schnelles Rennen. Am Ende sprang für uns trotz des verspäteten Winddrehers der Gruppensieg heraus!
Danach ging es mit einem Tag Pause direkt weiter mit der IDM. Während wir bei Rund Bornholm eher mit ruppigen Bedingungen zu kämpfen hatten, wehte der Wind während der Deutschen Meisterschaft eher leichter, sodass an 2 Tagen leider gar nicht gesegelt werden konnte. Trotzdem konnten insgesamt 5 Wettfahrten bei herrlichen Bedingungen im wohl schönsten Regattarevier Norddeutschlands durchgezogen werden. In unserer Gruppe ORC1/2 war das Niveau so hoch wie seit Langem nicht mehr: Von den 14 Teams hatten mehr als die Hälfte realistische Chancen auf den Titel. Absolute Topsegler fanden sich auf fast jedem Boot im Feld. Das Team der „Dockenhuden“ setzte sich am Ende ganz knapp durch und gewann! Herzlichen Glückwunsch! 
Wir beendeten die Regatta auf Gesamtrang 6 und sind damit wirklich sehr zufrieden. Nach einigen Problemen bei den Inshore Regatten im Frühling vor Kiel und später in Schweden konnten wir uns ordentlich steigern und bei der IDM eine starke Leistung abliefern. Die Stimmung war trotz der hohen Belastung über 7 Tage super, sodass wir mit wirklich tollen Erinnerungen zum nächsten Schritt in der Saisonplanung übergehen: Dem Fastnet Race. Nur noch gute 2 Wochen bis die Überführung nach Hamble startet. Also noch schnell die letzten Kleinigkeiten vorbereiten und dann kann es endlich los gehen!

Rund Rügen 2017

Die diesjährige Auflage des Rennens wird allen Teilnehmern sicher lange in Erinnerung bleiben. 
Los ging es wie in den Jahren zuvor mit einem völlig missglückten Start von links, da wir auf Grund der geringen Wassertiefe traditionell wieder lediglich das Pin End der Linie zum Starten nutzen konnten. Nach über einer Stunde hatten wir uns dann bei herrlichen Bedingungen aus den Abwinden der vorderen Boote an die Spitze des Feldes gesegelt. Am Ausgang des Strelasundes wurde das ganze Feld dann von einer Böenwalze überrascht. Innerhalb von 15 Sekunden nahm der Wind von 10 Knoten auf bis zu 39 Knoten zu, wodurch unser Vorsegel beschädigt wurde. Danach rauschten die Boote über den Greifswalder Bodden hinaus auf die Ostsee und hinein in eine anstrengende Nacht. Der Wind pendelte in den Stunden um Mitternacht von 12 bis 30 Knoten, was uns zu 8 Vorsegel-Wechseln innerhalb von 3 Stunden zwang. Im Anschluss an viel Regen und Wind hatten wir dann eine schöne und anstrengende Kreuz bei gutem und konstanten Wind entlang der Kreidefelsen bis zum Dornbusch und abschließend bis ins Ziel vor Stralsund. 
Zwar reichte es zur schnellsten gesegelten Zeit, aber berechnet landeten wir mit 18 min Rückstand auf Platz 1 lediglich auf einem enttäuschenden 5. Platz von 10 Startern im ORC-Feld. Die Crew der Reckless Rat gewann mit einer starken Leistung nach ca. 90 sm ganz knapp vor der Sporthotel. Herzlichen Glückwunsch! 
Gerade im 2. Drittel des Rennens haben wir mit den vielen und zum Teil falschen Segelwechseln leider eine Menge Zeit verloren, aber so ist das im Sport: Mal verliert man und mal gewinnen die anderen...
Dennoch war es wieder einmal eine super Regatta, das Team ist insgesamt wirklich klasse gesegelt! Jetzt haben wir noch gute 3 Wochen bevor unser Warnemünde-Marathon startet: Erst 270sm Rund Bornholm als Fastnet-Generalprobe und dann im Anschluss die Deutsche Meisterschaft mit einer 24h Langstrecke und 7 Up/Down-Rennen!

Marstrand Bigboat Race 2017

Das Marstrand Big Boat Race ist zu Ende. Wir hatten eine richtig super Zeit bei traumhaften Bedingungen oben im hohen Norden. Gegen so ein starkes und großes Feld zu Segeln hat richtig Spaß gemacht und war auf jeden Fall eine ideale Vorbereitung auf die IDM in Warnemünde. Ein paar grobe Fehler haben uns 1-2x ganz ans Ende des Feldes gebracht. Allerdings konnten wir daraus eine Menge Lernen und dann auch mit 2 guten Rennen zeigen, was eigentlich möglich war. Nächste Woche heißt es aber erst einmal wieder Langstrecke: Rund Rügen! :)

Maior 2017

Nach dem erfrischenden Go4Speed am letzten Wochenende dachten wir eigentlich, dass es nicht mehr viel kälter werden könnte. Allerdings wurden wir bei der Überführung nach Kiel und den ersten Stunden am Samstag eines Besseren belehrt. Man, war das kalt...
Später am Nachmittag verzogen sich aber die Wolken und wir hatten einen wunderschönen, sonnigen ersten Regattatag mit 3 Up&Down Rennen bei eher moderaten Bedingungen. Gerade aber die 30 Grad Dreher sorgten für anspruchsvolles Segeln. Am Ende des Tages kamen wir mit den Platzierungen 6,4,4 und einem vorläufigen Gesamtrang 5 etwas enttäuscht zurück nach Schilksee.
Für den Sonntag hatten wir uns dann Einiges vorgenommen und konnten uns über den Tag dann auch immer weiter steigern. Bei 18-27 Knoten Wind und sehr kurzer, steiler Welle segelten alle 3 ORC Gruppen 4 knackige, kurze Rennen. Die Flotte wurde mit jedem Rennen auf Grund von Schäden und Ausfällen immer kleiner. Die Imagine hielt aber super durch und im letzten Rennen zeigten wir dann unsere beste Leistung und wurden mit einem 2. Platz und einem Topspeed von 16 Knoten belohnt. An der Großschot war Jorge sogar mit so viel Einsatz dabei, dass der Griff der Kurbel einfach abgerissen ist. Vielleicht war es aber doch eher die Schot, die bei einer Halse an der Leetonne kurz am Griff hängen blieb ;-)
Der Montag wurde dann auf Grund von zu viel Wind abgesagt. Am Ende ersegelten wir einen 4. Gesamtrang. Herzlichen Glückwunsch an Sydbank, Adamas und Intermezzo auf den Podiumsplätzen 1,2 und 3. Das Ziel Top 3 haben wir damit zwar knapp verpasst, aber vor allem die konstante Steigerung zum Ende der Regatta lässt uns zuversichtlich auf die anstehenden Events blicken. Im Winter sind viele junge Leute zum Team dazugekommen, sodass wir bei Maior mit 7 U25 Seglern an den Start gingen und auch sonst gab es viele Umstellungen auf verschiedenen Positionen im Team. Daher fehlten zum jetzigen Zeitpunkt hier und da noch die letzten Prozente, um ganz vorne mitzufahren. In 3 Wochen geht es dann aber auch schon weiter nach Schweden zur Bigboat Series nach Marstrand. Wir hoffen auf ein super Event und hoffentlich guten Wind für die langen Überführungen...

Go4Speed 2017

Ganz schön frostig und anstrengend war es beim diesjährigen Go4Speed in Greifswald, welches am letzten Wochenende in Greifswald statt fand. Trotz der teilweise eisigen Temperaturen kochte die Dänische Wiek: Zum einen wegen der 30+ Knoten Böen, die von Westen in Richtung Ludwigsburg zogen, zum anderen wegen der 17 Boote mit über 100 Teilnehmern, die mit vollem Einsatz, den wie immer super ausgelegten Up&Down Kurs absegelten. Unter anderem hierfür gilt Mufti Kling und seinem Team, sowie den Trainern Malte, Klaas und Flo wieder ein ganz besonderer Dank. Viele haben sich jetzt bereits zum 4. Mal in Folge Ende April nach Greifswald auf den Weg gemacht. Wirklich toll!
Neben Startübungen standen an beiden Tagen das Boothandling und die Manöver bei viel Wind im Vordergrund. Kleine Schäden ließen sich leider nicht vermeiden, aber im Großen und Ganzen blieb glücklicherweise alles heil.
Die Organisatoren von Go4Speed Greifswald Ulrich Prochaska und Holger Streckenbach hoffen, dass es allen Beteiligten wieder viel Spaß gemacht und freuen sich auf ein Wiedersehen spätestens im nächsten Jahr.
Die Imagine fährt jetzt nach Kiel, wo in ein paar Tagen mit „Maior“ die erste Regatta ansteht. Wir hoffen auf mehr Sonne und ein bisschen weniger Wind als am letzten Wochenende...

Saisonplanung 2017

Frohe Ostern an alle!
Auch wenn das Wetter aktuell nicht gerade zum Segeln einlädt, beginnt in einer Woche mit dem Go4Speed Training in Greifswald offiziell die Regattasaison. Eine tolle Gelegenheit für alle interessierten ORC-Boote in die Saison zu starten!
Die letzten Monate standen für uns mal wieder im Zeichen intensiver Bootsarbeit. Ein paar Kleinigkeiten fehlen noch, aber dann ist die Imagine endlich „Ready to race“ und kann mit vielen Verbesserungen in die neue Saison starten. Die ersten Meilen hat sie in den letzten 3 Wochen bei anfänglich sommerlichen Temperaturen auch bereits hinter sich gebracht.
Parallel haben wir uns viele Gedanken um die Saisonplanung gemacht:
Gleich nach dem Go4Speed Training geht es nach Kiel. Dort wollen wir nach 4 Jahren Pause wieder bei der „Maior“-Regatta an den Start gehen. Danach geht es weiter ins wunderschöne Marstrand, um bei der „Bigboat Series“ gegen die starke skandinavische Konkurrenz bei 6 knackigen Up&Down Regatten anzutreten. Anfang Juni steht dann mit „Rund Rügen“ eines unserer Lieblingsevents in der Heimat auf dem Plan. Anschließend folgt mit der Deutschen Meisterschaft der Höhepunkt der diesjährigen Inshore Events im Rahmen der „Warnemünder Woche“. Außerdem werden wir „Rund Bornholm“ wie auch 2015 als Generalprobe für das „Fastnet Race“ nutzen, zu dessen Überführung sich die Imagine Ende Juli auf den Weg machen wird.
Eine spannende Saison liegt vor uns! Wir freuen uns riesig darauf und hoffen viele von euch auf dem Wasser oder Land zu sehen!

Jahreswechsel 2016/17

Eine tolle Saison 2016 ist zu Ende. Einen schönen Rückblick findet ihr in der Rubrik "Videos".

Im nächsten Jahr wollen wir natürlich auch wieder mit der Imagine an den Start gehen. Die Vorbereitungen dazu laufen bereits. Details folgen dann Anfang nächsten Jahres. Bis dahin wünschen wir allen eine schöne Advents- und Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Farr30 WM in Bastad, Schweden

Das war die Farr30 WM!

Hinter uns liegen 2 ziemlich anstrengende Wochen:

Nach einigen Trainingstagen in Greifswald, liegen neben 350sm Überführung auch noch 4 Tage Training vor Ort in Schweden und anschließend 13 Wettfahrten bei bis zu 30 Knoten Wind, im Kielwasser der Rock´N´Rolla.

Aber trotz aller blauer Flecken und Erschöpfung war das einfach mal wieder eine geile Zeit. Mit einem 2. Platz im 5. Rennen konnten wir sogar die Spitzenteams auch mal ärgern, die sonst in einer anderen Liga segelten. Jahrelange Erfahrung in der Farr30 Klasse, teilweise professionelle Segler an Bord, brandneue Segel und wirklich ganz wenige Fehler in Bootshandling und Taktik machten den Unterschied aus. Von 12 gestarteten Booten führten in der Regel 5 Teams das Feld an. Dahinter entbrannte der Kampf um den Titel „Best of the Rest“, also um Platz 6. Bei Bedingungen zwischen 10 und 30 Knoten und ordentlich Welle waren vor allem die Vorwindkurse das Highlight im Rennen. Gerade auf Grund der Bedingungen war unser primäres Ziel konservativ und sicher zu Segeln, um Segler und Boot jeden Tag heile wieder an Land zu bringen. Am Ende stehen wir auf dem 7. Gesamtrang, womit wir sehr zufrieden sind.

Insgesamt war es eine wirklich super Veranstaltung. Extrem freundliche Helfer an Land, tolle Organisation und auch auf dem Wasser eine hervorragende Leistung der Wettfahrtleitung. Ob es nun ein 6. oder 7. Gesamtplatz wird ist dabei absolut nebensächlich. Die Stimmung war super, der große Aufwand hat sich voll und ganz gelohnt. Es hat wirklich einen riesen Spaß gemacht mit diesem coolen Boot in dieser sportlichen Klasse zu Segeln. Nochmals ein ganz großes Dankeschön an alle Beteiligten für ihre Unterstützung.

 

Hier gibts einen kurzen Film über die Woche in Schweden

 

 

Sjaelland Rundt 2016

Sieg bei Sjaelland Rundt!

Nach einem 230sm langen Match-Race gegen die beiden auf dem Papier deutlich schnelleren dänischen Farr40 konnten wir mit wenigen Minuten Vorsprung als First Ship Home über die Ziellinie segeln. Auch gerechnet hat es in unserer Gruppe zum Sieg gereicht. Wir hatten alles dabei: Sonne, strömender Regen, Gewitter, Flaute und Sturmböen. Echt ein super Rennen mit viel Abwechslung und Action!

1996 startete Holger bei Sjaelland Rundt mit seiner X79 zur ersten größeren Regatta, mit damals knapp 600 teilnehmenden Booten. Damals gelang dem 4 köpfigen Team ein hart umkämpfter letzter Platz im Feld der zahlreichen X79. 2016, also 20 Jahre später sieht es doch schon ein wenig besser aus...

Rund Rügen 2016

Ein wirklich traumhaftes Segelwochenende geht zu Ende.

Bei herrlichen 25 Grad und Sonne satt startete am Freitagabend gegen 18 Uhr die ca. 90 sm lange Regatta "Rund Rügen". In der ORC Gruppe waren 13 Boote am Start.

Gleich zu Beginn konnten wir uns glücklicherweise an die Spitze des Feldes setzen und mit freiem Wind den Strelasund und Greifswalder Bodden hinauf kreuzen. Durch die drehenden Winde vor den Kreidefelsen Rügens setzte sich die Kreuz dann aber bis Sassnitz fort, von wo wir dann endlich abfallen konnten und Arkona und Hiddensee bei leichten Winden passierten. Bis dahin konnten wir unseren Vorsprung auf die nachfolgenden Boote auf über 2h ausbauen. Leider wurden wir 6sm vor dem Ziel von Flaute gestoppt. In der ca. 30m engen Fahrrinne mussten wir bei 0 Knoten Wind kreuzen, um nicht auf Grund zu laufen. Zum Glück drückte uns der Strom mit 0,1 Knoten genau in Richtung der Fahrrinne, sonst hätten wir an dieser Stelle das Rennen wohlmöglich beenden müssen.

Nach langer Zeit des Wartens kam der Wind dann langsam zurück und wir fuhren nach ca. 18h Segeln als First Ship Home ins Ziel.

Insgesamt war es ein wirklich tolles Rund Rügen. Die Bedingungen waren einfach herrlich. Es hat wieder einmal großen Spaß gemacht gegen die anderen Teams zu segeln. Toll, dass auch in ORC ein paar Rostocker Boote dazu gekommen sind. Insgesamt belegten wir in ORC den 2. Platz nach gerechneter Zeit. Herzlichen Glückwunsch zum Sieg an die Crew der "Sunny", die nicht aufgegeben hat und nach fast 25h ins Ziel kam.

Nordseewoche 2016

Was für eine Woche!

Nach einer knüppelharten Zubringerregatta absolvierten wir anschließend vor Helgoland noch 2 weitere Rennen als Vorbereitung auf Rund Skagen. Zum einen den Hummer-Cup, zum anderen Rund Helgoland. Bei beiden Wettfahrten waren wir leider das einzige Team in unserer Wertungsgruppe, welches die Ziellinie erreichte. Der sportliche Wert hielt sich also leider sehr in Grenzen. Viel wichtiger war aber, dass alles heile blieb und wir uns für Rund Skagen somit voll und ganz auf das Boot und Material verlassen konnten.

Am Pfingstwochenende hatten alle Teilnehmer mit ziemlich großen Wellen, 30+ Knoten Wind und etwa 11 Grad kaltem Wasser zu kämpfen. Auch die erste Hälfte des Langstreckenrennens Rund Skagen war von diesen Bedingungen geprägt.

Nach einem guten Start gingen wir hinter Red und Outsider auf einen 180sm langen Amwindkurs, vorbei an Horns Rev. Nach und nach zog sich das Feld auseinander. Diese ersten 28h waren wirklich sehr anstrengendes Segeln. Durch disziplinierte Wachwechsel und ständiges Luvgewicht auf der Kante durch die Standby-Wache konnten wir einen guten Speed fahren und ohne größere Probleme und Schäden im Norden Dänemarks Richtung Skagen abfallen. Dort surften wir mit Code0 die riesigen Wellen hinab, Topspeed: knapp über 19 Knoten.

Hinter Skagen ging es dann Richtung Süden, immer noch bei ziemlich kalten und windigen Bedingungen, aber deutlich weniger Welle. Je südlicher wir kamen, desto mehr drehte der Wind auf die Nase und wurde unkonstant. Vor Grenaa begann dann das Kreuzen bei Leichtwindbedingungen. Nachdem wir querab von Langeland für einige Stunden komplett mit Gegenstrom einparkten, konnten die Boote hinter uns den Abstand deutlich reduzieren.

Die letzten 30sm jedoch waren dann aber noch einmal herrliches Segeln unter Spinnacker bis ins Ziel vor Strande. Es war also wirklich alles dabei!

Im Endeffekt waren wir das 4. Boot im Ziel und belegten berechnet in unserer Wertungsgruppe ORCi A den 2. Platz hinter Outsider. Herzlichen Glückwunsch zum Sieg, auch an die anderen Preisträger! Besonders möchten wir Asia de Cuba aus Greifswald zum Sieg in ihrer Wertungsgruppe ORCi B gratulieren!!!

Etliche Teams sagten kurzfristig ihre Teilnahme auf Grund der Bedingungen ab und auch Aufgaben während des Rennens blieben leider nicht aus...

Unsere erste Nordseewoche war alles in allem ein tolles Erlebnis. Leider sorgten die Bedingungen für eine geringere Beteiligung als in den Vorjahren. Warum wir mit einer X41 nicht wie üblich und vom DSV empfohlen in Gruppe 2 eingeteilt wurden, konnten wir nicht wirklich nachvollziehen.

Das Boot befindet sich nun bereits wieder in Greifswald und wird rechtzeitig zu Rund Rügen in 2 Wochen wieder zu 100% fit gemacht!

Imagine im Fernsehen...

Vielen Dank an das tolle Team vom NDR Nordmagazin für die Einladung ins Studio. Es war ein super Abend für uns in Schwerin und wir hoffen, dass wir einen kleinen Einblick in das Offshore-Segeln geben konnten. Außerdem war es ein richtig guter Abschluss für das Fastnet-Projekt, denn nun beginnt ja auch bald die neue Saison und es wird endlich Zeit wieder Segeln zu gehen.

 

Link zum Video

Ausblick Saison 2016

Der Winter neigt sich zum Glück dem Ende und die Tage werden wieder länger. Die Imagine wird nun noch in den letzten 4 Wochen Winterlager endgültig fit gemacht für die neue Saison. Um den Winterrost aus den Knochen zu bekommen, werden wir wieder beim Go4Speed-Training in Greifswald starten. Regattabegeisterte Teams sind dort herzlich Willkommen! Danach geht es relativ zügig in Richtung Helgoland, wo wir Mitte Mai bei der Nordseewoche und beim 500sm langen Rund Skagen an den Start gehen wollen.

Danach steht Anfang Juni traditionell mit Rund Rügen wieder eine lokale Regatta auf dem Plan.

An Midsommar endet für die Imagine bereits mit der Teilnahme am 230sm langen Rund Seeland die diesjährige Regattasaison.

Auf ein hoffentlich baldiges Wiedersehen auf dem Wasser!

Wir freuen uns drauf.

Fastnet-Film online

Der Fastnet-Film ist nun zu finden unter "Videos"!

Filmpremiere am Nikolaus

Am 6. Dezember laden wir alle herzlich zur Premiere unseres Films "Ohne Stiefel um den Rock" ein. Die Veranstaltung findet um 16 Uhr im Vereinshaus des Greifswalder Yachtclubs statt.

Yachtweg 4, 17493 Greifswald.

 

Filmproduktion läuft...

Gerade sind wir dabei alle unsere Aufnahmen vom Fastnet Race 2015 zu sortieren. Da dies sehr viele sind, brauchen wir leider noch bis Ende November um den Film "Ohne Stiefel um den Rock" fertig zu stellen. Den Trailer vorab findet ihr unter "Videos". Viel Spaß!

Fastnet Race 2015

Was für ein Rennen!

 

Das Fastnet Race hat das Imagine-Team schon seit vielen Jahren beschäftigt. Es war immer das große Ziel an diesem Rennen teilzunehmen. Im November 2014 fiel dann die Entscheidung, es beim 90jährigen Jubiläum zu versuchen und die Vorbereitungen begannen. Bis zum Start des Rennens am 16. August hat das ganze Team tausende Stunden an Aufwand in die persönliche Vorbereitung auf das Rennen, in die Arbeit am Boot und in die Planung der Logistik rund um den 4wöchigen Ausflug bis zur Südspitze Irlands gesteckt. Ein riesengroßes Dankeschön an alle!

Nachdem wir auf der Hinüberführung großes Glück mit leichten Winden und Sonnenschein hatten, bekamen wir dann angekommen in England 3 Tage Nieselregen als Willkommensgruß. Wir nutzten die Zeit vor Ort trotzdem, um die letzten Sachen zu erledigen. Vor allem aber, um die wirklich unglaublichen Boote um uns herum anzuschauen. Angefangen beim 140ft Trimaran „Spindrift“, über den schnellsten 100ft Einrümpfer der Welt „Comanche“, bis zu unserer geliebten Ex-GP42. Ein geiles Boot neben dem Anderen! Die Stimmung auf dem Festland und auf der Isle of Wight war einzigartig, inmitten der besten Segler der Welt an solch einer Regatta teilnehmen zu können, einfach unglaublich.

Auch den Start im Solent wird wohl niemand vergessen. Fast 400 Boote kreuzten bei auslaufendem Strom aus dem Solent hinaus, vorbei an den Needles, begleitet von tausenden Zuschauern an Land, zahlreichen Begleitbooten auf dem Wasser und 4 Helikoptern in der Luft. Da blieb keine Zeit für einen Blick auf den Tracker. Wie uns aber später mitgeteilt wurde, waren wir zu diesem Zeitpunkt wohl sogar 1. Von 52 Booten in IRC1...

Die anschließenden 2 Tage und Nächte waren geprägt von schwachen und drehenden Winden. Das Ankern im Gegenstrom blieb uns erspart, da Tom und Holger wirklich einen super Job gemacht haben. Fast jeder Kreuzschlag brachte uns mehr und mehr nach vorne. Vorbei an Class 40s, Kerr40s, Swan 45s usw.

Hinter Lands End setzte dann der angekündigte Südwestwind ein. Wir fuhren bei zunehmendem Wind einen ca. 100sm langen Halbwindkurs zum Fastnet Rock begleitet von unzähligen Delfinen, großen Vögeln, Robben, Mondfischen und einem kleinen Hai. In der Nacht vom Dienstag zu Mittwoch hatten wir dann allerdings kurz vor Irland 3m Welle, waagerechten Regen und konstante 6 Windstärken mit ordentlich Nebel. Genauso hatten wir uns das Wetter am Fastnet-Rock vorgestellt. Genau pünktlich beim Einsetzen der Dämmerung erreichten wir den legendären Felsen. Er tauchte erst 2sm vorher aus dem dunklen Dunst auf und verschwand genauso schnell. Einfach unvergesslich!

Anschließend ging es sehr zügig mit einem Reachgang zurück zu den Scilly Islands und danach ins Ziel nach Plymouth. Insgesamt benötigten wir 3 Tage 23h 32 min und 20s für die gut 600sm um den Fastnet-Rock. Das große Ziel Boot und Team sicher um den Felsen und zurück an Land zu bringen haben wir erreicht. Der 12. Platz in IRC1 ist die absolute Kirsche auf der Sahnetorte und hat uns extrem gefreut.

Jetzt muss sich die Imagine noch bei ordentlich Wind die letzten 450sm nach Hause kämpfen.

Bis zum Ende des Jahres wollen wir es schaffen unsere vielen Aufnahmen zu sortieren und zu einem kleinen Film zusammenzufassen. Dazu später mehr. Bis dahin viel Spaß beim Anschauen der Fotos und noch einmal vielen Dank für das Mitfiebern oder sonstige Anteilnahme. Darüber haben wir uns sehr gefreut!

X-Yachts Gold Cup 2015

Vom 16.-18. Juli fand im wunderschönen Kopenhagen der X-Yachts Gold Cup 2015 statt. Über 60 X-Yachten waren in den Tuborghavn zum Königlich Dänischen Yacht Club gekommen. 

Die Segelbedingungen hätten besser nicht sein können: Wind von 4 bis 20+ Knoten und fast immer blauer Himmel mit Sonnenschein. T-Shirt Segeln!

Zu Beginn der Serie von 8 Wettfahrten konnten wir mit falscher Segelwahl, suboptimalem Trimm, sowie unglücklicher Taktik nicht viel bestellen. Als dann noch 1-2 dicke Patzer im Bootshandling dazu kamen war der Tag dann endgültig ergebnistechnisch gelaufen. Die gegnerischen Teams vorwiegend aus Skandinavien hatten wirklich alles aufgeboten: Beste Segel, Profis, etc....Respekt!

Als 10. von 13 Booten starteten wir dann mit neuen Segeln, neuem Trimm und vor allem neuer Einstellung in den 2. Tag und konnten mit 2 Top5 Platzierungen neues Selbstbewusstsein tanken. 

Am 3. und letzten Tag segelten wir konstant und immer vor der anderen X41 eine 6 / 5,5 / 6 Serie was uns aber unglücklicher Weise nur auf Platz 8 brachte. 2,5 Punkte bis zur direkten X41 Konkurrenz „AnnaS“ auf Platz 5.

Das Ergebnis ist auf jeden Fall sehr ärgerlich, gerade im Hinblick auf den 1. Tag. Ein Top5 Platz wäre absolut erreichbar gewesen...

Herzlichen Glückwunsch an die anderen Teams, die wirklich einfach klasse gesegelt sind!

 

Die Imagine ist bereits wieder in Greifswald, wo wir nun noch knapp 2 Wochen Vorbereitungszeit haben, bis es zum Fastnet-Race nach England los geht...

copyright by X-Yachts

Warnemünder Woche 2015

Die Fastnet-Race Generalprobe ist geglückt!

Nach 2 erfolgreichen und unglaublich warmen Mittel- und Kurzstreckentagen war am Montagnachmittag der Start zur Langstreckenregatta Rund Bornholm. Die 270sm sollten der abschließende Test für Boot und Team beim bevorstehenden Fastnet-Race sein.

Auf der Hintour wurde das Boot bei bis zu 30knts Wind permanent am Limit gefahren. Das Material, allen voran unser S2 hielt und Speedkönig Jorge erreichte sogar knapp 18knts in der Dunkelheit.Nach der anschließenden Rundung der wunderschönen Insel Bornholm, ging es dann vorwiegend an der Kreuz zurück. Wenige Stunden vor dem Ziel erwischte uns dann zum Abschluss eine ordentliche Gewitterfront mit anschließenden 6-7 Windstärken.Im Endergebnis wurde eine tolle Leistung des gesamten Teams mit dem 1. Platz in der ORC Gesamtwertung belohnt. Darauf sind wir sehr stolz und freuen uns nun auf 3 Tage Inshore Racing vor Kopenhagen bevor es dann endlich nach England los geht!

Toller Start in die Saison 2015

Nach unserer lang ersehnten Zusage für das Fastnet Race im August konnten wir wenige Tage später dann auch endlich das erste Mal in heimischen Gewässern trainieren, denn zum zweiten Mal nach 2014 fand in Greifswald das Go4Speed East Training für Einheitsklassenboote und ORC-Yachten statt. Unter der Aufsicht vom international tätigen Schiedsrichter Mufti Kling konnten dann über 20 Starts und etwa 10 kurze knackige Wettfahrten reibungslos durch gezogen werden. Neben den drei X99 Swash Buckler, Hoppetosse und Match Box waren aus Greifswald die Sporthotel, Imagine, Möner, Mascalzone Germano, Nae to Dan und Asia de Cuba am Start. Dazu kamen die von Ferne angereisten X-Wing und Intermezzo.

Unter anderem auf Grund der tatkräftigen Unterstützung der Trainer war bei jedem Team bis zum Ende eine schöne Lernkurve zu sehen. Vielen Dank auch an die Helfer auf dem Startboot und auf dem Mobo.

Das Go4Speed East Training war ein tolles und effektives Warm-Up für die Saison 2015! Der Winterrost ist nun endgültig ab...

ORCi WM 2014 in Kiel

Das war sie, die größte ORC WM aller Zeiten, mit 150 Teams aus 19 Nationen. Seit Ende der Segelsaison 2013 wurde die X monatelang auf diese Woche vorbereitet. Nach anfänglichen Schwierigkeiten kamen wir bei dann bei Rund Rügen und direkt am Anschluss bei der X41 WM in Norwegen immer besser in Fahrt.
In Kiel fanden wir vorwiegend Wind um 10 Knoten, Sonne und sehr warme Temperaturen vor. Also traumhafte Segelbedingungen. Nach der gewonnenen 5. Wettfahrt und 3 weiteren Top5 Platzierungen konnten wir vor dem letzten Wettfahrttag als Gesamtfünfte in einem sehr engen Goldfleet zwischen Platz 2 und Platz 15 alles erreichen. Da jedoch der Start missglückte und sich kleinere Fehler im Laufe des letzten Rennens aufsummierten wurde es dann Gesamtrang 11, als drittbestes deutsches Team. Wir sind überglücklich als 11. von fast 60 Booten vor zahlreichen Topteams in unserer Klasse abzuschneiden, niemand von uns hätte das vor der Regatta für möglich gehalten. Gratulation an das sympathische X41 Team Forte aus Estland zum Weltmeistertitel und an alle anderen Preisträger!
Nun stehen als Abschluss einer schon jetzt sehr gelungenen Saison noch die Boddenetappen auf dem Programm. Wir freuen uns drauf!

 

Midsommar in Norwegen / X-41 WM

Nach einer schönen (aber auch langwierigen und anstrengenden) Hinüberführung, konnten wir uns in Ruhe 4 Tage lang auf die WM in Hankö vorbereiten. Zum Start der WM gelang uns gleich ein 5. Platz, welcher eine tolle Regatta einleiten sollte. Vom gesamten Trimm und Bootsspeed waren wir absolut konkurrenzfähig, was uns sogar ein wenig überraschte, da wir Neulinge in der Klasse sind. An den kleinen Defiziten gegenüber den Profi-Teams aus Italien und Skandinavien, die letztlich aber immer den Unterschied ausmachten, werden wir arbeiten und versuchen uns dort zu verbessern. Das einzig Bedauerliche war leider die Organisation rund um die Regatta. So wurde uns mehrere Male in der Zeit vorher schriftlich versichert, dass am Sonntag keine Wettfahrten mehr stattfinden sollten, damit alle die Heimreise antreten können. Dies wurde bei der Eröffnung jedoch kurzfristig zurück genommen, sodass unser 8./9. Platz mit 2x DNC versaut wurde. Schade, aber letztlich auch nicht so schlimm.
Die Rücküberführung verlief dann wie ein Traum: Rückenwind und helle Nächte, was will man mehr.

Nun heißt es, nochmal alles sacken lassen, auswerten und Kleinigkeiten für Kiel verändern. Noch 4 Wochen...

Einen Zusammenschnitt der Erlebnisse in Norwegen gibt es unter Videos.

Sieg bei Rund Rügen

Endlich haben wir es geschafft Rund Rügen zu gewinnen! Nachdem in den letzten 5 Jahren entweder wegen Sturm die Regatta mehrfach ausfiel oder von stundenlangen Flauten geprägt war, konnten wir dieses Jahr bei traumhaften Bedingungen knapp vor Rock´n Rolla und Sporthotel gewinnen.
Nun geht es pünktlich zu Midsommar nach Oslo zur WM, wo wir uns als Neulinge in der X41 Klasse gegen erfahrene Teams aus Norwegen, Italien, Estland, Russland und Finnland so gut wie möglich verkaufen wollen.

Saisonausblick 2014

Die Termine für die Saison 2014 stehen. Neben den lokalen Regatten wie Rund Rügen, Boddenetappen und Mittwochsregatten werden wir an der X41 WM in Oslo und an der ORCi WM in Kiel teilnehmen. Im 1. Jahr mit dem neuen Boot wollen wir vor allem in Oslo Midsommar genießen :) aber auch so viel lernen wie möglich, indem wir uns die Kniffe und Tricks bei den erfahrenen und teilweise professionell segelnden X41-Teams abgucken. In Oslo werden wir es wohl vorwiegend mit skandinavischen und italienischen Teams zu tun bekommen. Etwas anders wird es in Kiel sein. Dort sind bereits jetzt schon 162 Meldungen aus 17 Nationen eingegangen. Die Vorfreude auf eine tolle Segelsaison steigt!

Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch!

Die Tage werden wieder länger, die To-Do-Liste immer kürzer. Stück für Stück wird die X-41 regattafertig gemacht. Wir freuen uns auf 2014!

Abschlussvideo

5 Jahre sind wir nun in der Regattaszene im gesamten Osteeraum aktiv gewesen. Mit dem Verkauf der GP endet ein Kapitel, was kaum einer so schnell vergessen wird. Viel Spaß! (Rubrik "Videos")

Segeln bis zum Nikolaus...

Während fast alle Boote mittlerweile warm und trocken an Land stehen, liegt die X-41 noch im Wasser um sich mit der neuen Heimat anzufreunden. Spätestens Anfang Dezember geht es dann aber doch in die Halle und die Winterarbeiten beginnen. Die Planungen für 2014 laufen...

GP 42: Abschied...

Seit wenigen Tagen ist die "Imagine" nun in England. Die Saison 2013 war die letzte Saison mit einem Boot, welches in einer ganz eigenen Liga segelte. Wir hoffen das neue Team steckt mindestens genauso viel Enthusiasmus und Herzblut in die "Imagine" und bekommt dafür unglaublichen Spaß und unvergessliche Segelmomente zurück. We will miss you!

GP 42: Warnemünder Woche - Deutsche Meisterschaft

Dieses Jahr wurde die Internationale Deutsche Meisterschaft Inshore/Offshore ORCi im Rahmen der WarnemünderWoche ausgetragen. Die Voraussetzungen waren optimal: Sonne satt, moderate Winde und Deutschlands traumhaftestes Segelrevier. So startete die IDM Inshore am Freitag mit 3 langen Wettfahrten. In unserer Gruppe hatten leider nur 7 Boote gemeldet, sodass es keine gültige Meisterschafts-Wertung wurde. Sehr schade! Die Plätze 4,3,2 gaben vor, wie es am folgenden Tag weitergehen sollte. Also nach einigen Reparaturen, Stegbier und dem Eröffnungsbuffet auf der Mittelmole ging es ab nach Hause, denn am Samstag war der erste Start auf 10.00 Uhr festgesetzt. Hoch motiviert starteten wir in die erste Wettfahrt und konnten unsere Serie mit einem 1. Platz weiterführen. Die folgenden Plätze 5 und 1 ließen uns am Ende des Tages auf den 2. Platz in der Gesamtwertung hochrutschen. Sonntag warteten wir dann vergeblich auf Wind, sodass wir die "Bestenermittlung 2013" als 2. abschließen konnten. Herzlichen Glückwunsch an die Sieger in unserer Gruppe, die Jungs von der Silva Hispaniola!
Die 1. Wettfahrt der IDM Offshore startete direkt im Anschluss an die IDM Inshore, sodass wir am Sonntag noch eine Weile länger auf dem Wasser verharren mussten, bis sich ein wenig Wind durchsetzen konnte und wir noch eine Wettfahrt segelten. Auf diesem Trapezkurs ersegelten wir einen 4. Platz.
Die nächsten zwei Wettfahrten sollten im Rahmen der Regatta Rund Bornholm stattfinden. Start war am Montag um 13.00 Uhr bei immernoch traumhaften Bedingungen. Bis zum ersten Zwischenziel (Höhe Leuchtturm Dueodde) konnten wir bei West/Nordwest 8-17 kn fast mit Gennacker durchsegeln. Leider wurden wir kurz davor von einem Flautenloch aufgehalten. Danach kippte der Wind und wir kreuzten das restliche Stück. Diese Etappe beendeten wir mit einem 3. Platz.
Gegen den Uhrzeigersinn ging es dann um Bornholm herum bei eher schwachen Winden. Der Wind drehte danach auf Südwest und wir kreuzten bis unter die schwedische Küste in der Hoffnung den angesagten Rechtsdreher zu erwischen. Dies erwies sich auch als gar nicht verkehrt, auch wenn der Dreher leider etwas spät kam, sodass er uns erst zur Nacht von Dienstag auf Mittwoch erreichte, genau wie die angesagten 25 Knoten. Gut für die Schiffe nach uns. Aber so hatten wir wenigstens noch einen launischen Reechgang Richtung Warnemünde. Das Ziel erreichten wir als 4. Schiff 1:15 nach dem Volvo. Dann hieß es Boot fertig machen und ab nach Hause schlafen!
In der letzten Etappe reichte es leider nur für einen 7. Platz und insgesamt dann für den 4. Platz bei der IDM Offshore. Sehr ärgerlich!
Nichts desto trotz kann man doch von 6 sehr gelungenen Segeltagen sprechen. Selten hatte die Warnemünder Woche mal solange soo gutes Segelwetter gehabt! Daumen hoch für die Verantwortlichen!
Jetzt heißt es nur noch Segel trocknen, Anhänger aufräumen und die nächsten Regatten hier in heimischen Gewässern planen!

GP 42: Stralsunder Segelwoche

Stralsunder Segelwoche 2013 - Viel Sonne, wenig Wind. Wie schon fast traditionell in den letzten Jahren fiel Rund Rügen entweder wegen zu viel Wind aus oder es war geprägt von absoluten Leichtwindbedingungen. Letzteres bescherte uns dieses Jahr zwar wunderschöne Sonnenauf- und - untergänge, aber forderte auch wieder viel Konzentration. Die 80sm konnten wir nach etwa 20h als First Ship Home (zum 3. Mal in Folge) beenden, gerechnet kamen wir aber nur auf den letzten (4.) Platz in ORC. Zu lange (6-7h) standen wir einfach nur auf dem Fleck und trieben teilweise mit Gegenstrom auf der Ostsee umher. So etwas war uns vom letzten Mal noch gut in Erinnerung. In 5 Jahren Regattasegeln auf der Imagine fiel Rund Rügen leider 2 Mal aus und die anderen 3 Mal konnten wir nach gerechneter Zeit nicht gewinnen. Glückwunsch an den diesjährigen Sieger, das Sporthotel-Team! Nächstes Jahr greifen wir wieder an ! Mit Vorfreude erwarten wir nun in 3 Wochen die Deutsche Meisterschaft vor Warnemünde.

Vielen Dank an alle, die sich teilweise sehr kurzfristig noch bereit erklärt haben uns zu unterstützen bei Rund Rügen, da von der Stammcrew nur 5 Leute an Bord sein konnten. Eine kleine Auswahl von sehr schönen Bildern folgt noch in den nächsten Tagen...

GP 42: Maior 2013

Unglaublich gutes Wetter begleitete uns dieses Jahr bei der Auftaktregatta der Saison 2013. Mittlerer bis starker Wind und jeden Tag blauer Himmel mit Sonnenschein. Das Team wurde von Tag zu Tag besser und dank Go4Speed waren wir in der Lage auch ganz vorne mitzufahren. Leider kostete uns der letzte Tag mit 2 Frühstarts in 2 Rennen eine mögliche Podiumsplatzierung. Bei der IDM vor Warnemünde wird erneut angegriffen! :)

(kleines Video)

GP 42: Boot im Wasser, auf nach Kiel

Bei kaltem regnerischem Wetter gings endlich ins Wasser (Video). Noch 3 Wochen bis Maior...

GP 42: Der Frühling naht, die Termine stehen fest

Nachdem nun leider beschlossen wurde, die Qualifikation für den auf Bornholm stattfindenden Royal Ocean Cup im Rahmen der Kieler Woche auszutragen, fällt diese Regatta für uns leider aus, da wir nicht an der KiWo teilnehmen können. Das ist ziemlich schade, zumal Bornholm ja quasi unser erweitertes Heimatrevier ist.

Somit verbleiben für uns 2 große Events an der Deutschen Ostseeküste: Zum einen Maior und Go4Speed Anfang Mai vor Kiel, zum anderen die Deutsche Meisterschaft Inshore und Offshore vor Warnemünde Anfang Juli. (Details siehe Termine)

An der Imagine werden nach und nach alle kleinen Reparaturen und Optimierungen vorgenommen und wenn alles glatt geht, ist das Boot Anfang April im Wasser.

Wir hoffen, dass alle inzwischen aus dem Winterschlaf erwacht sind und freuen uns schon auf die nächsten Monate! (hoffentlich mit viel Wind und Sonnenschein!)

Eine fröhliche Weihnachtszeit und einen guten Rutsch!

...wünschen wir allen die uns auch wieder 2012 unterstützt oder uns die Daumen gedrückt haben! Die Tage werden wieder länger, die Saison 2013 naht...

Die grobe Terminplanung ist unter "Ergebnisse/Termine" zu finden.

GP 42: Imagine ist gelandet...

Die Imagine liegt nun an Land und hält Winterstarre! Wieder einmal hat die Saison Spuren hinterlassen und es gibt viel zu tun am Boot, aber wir haben ja auch über 6 Monate Zeit...

 

Das Saisonvideo wird in den nächsten Tagen hochgeladen ;)

Auf ein baldiges Wiedersehen, spätestens bis zur Weihnachtsfeier!

GP 42: Boddenetappen und Saisonabschluss

Unsere letzte Regatta dieses Jahr waren die Boddenetappen 2012. Der König des Boddens wurde wieder in 3 Tageswettfahrten gesucht :P. Am Ende konnten wir uns in einem Herzschlagfinale, dank eines berechneten 1s-Vorsprunges, den wohl schönsten Pokal in 4 Jahren Regattasegeln für den ORC-Gesamtsieg sichern! Auch die schnellste gesegelte und berechnete Zeit insgesamt im 93-Boote-Feld ging dieses Jahr an uns! Die Crew arbeitete super zusammen, auf dem Boot, wie auch abends an der Bar :D Ein voller Erfolg also! Die Organisation und die kulinarische Verpflegung war noch besser als im letzten Jahr, auch die Teilnehmerzahl verpasst nur knapp die magische 100. Rekord! 11 Boote davon segelten in der ORC-Klasse, die ihre Premiere auf dem Bodden feierte :)

GP 42: Weltmeisterschaft Helsinki

Genau 21 Tage war die Imagine in diesem Sommer im Dauereinsatz!

Nach einer unglaublichen Hintour mit konstanten 5-7 Windstärken aus Südwest, blauem Himmel, 30 Grad und perfekt großen Surf-Wellen, kamen wir nach knapp 3 Tagen in Helsinki an.

Die 3 restlichen Tage bis zum ersten Start nutzten wir zur Erholung und zur Regeneration :)

Als am Samstagabend die restliche Crew eintraf, ging die heiße Phase der WM endlich los! Nach 6 aufregenden und anstrengenden Wettkampftagen, konnten wir den 14. Platz im 47-Boote-starken Feld belegen, womit wir unsere Erwartungen übertroffen hatten und super zufrieden waren!

Die anschließende Rücktour führte in 7 Tagen über Finnland, Estland, Schweden, Dänemark zurück nach Deutschland/Greifswald.

Etliche Wochen Planung, mit der Unterstützung von fast 20 aktiv daran beteiligten Helfern/Crewmitgliedern, haben uns diese tollen 21 Tage ermöglicht, die wir alle wohl nie vergessen werden :)

GP 42: Warnemünder Woche

Nach einer relativ langen Pause von über 2 Monaten konnte die Imagine bei der diesjährigen 75. Warnemünder Woche endlich wieder zeigen was in ihr steckt. Fast schon traditionell fiel der Samstag auf Grund von Nebel und Flaute aus, sodass wir erst Sonntag die Up&Down Regatten segeln konnten. Anschließend wurde auch der Warnemünde-Cup nachgeholt, bei welchem wir den 3. Platz belegten. Die Up&Down Regatten konnten wir mit 2x Platz 1 gewinnen :).

Am Montag ging es dann los in Richtung Bornholm. Nach einem sehr guten Start konnten wir das Feld bis zum Darß anführen und waren auch noch hinter Bornholm in Schlagweite zu Platz 1. Bis Bornholm benötigten wir nur 11h. Unser Topspeed betrug knapp über 22 Knoten, aber auch ein Gennacker fiel den bis zu 35 Knoten Wind zum Opfer. Die Rücktour hingegen war eine reine Kreuz. Bis Arkona geprägt von bis zu 7 Windstärken und sehr großen Wellen, und nach Arkona geprägt von absoluter Flaute. Letztlich kamen wir nach 42 Stunden am Mittwochmorgen als 4. im Ziel an und belegten berechnet Platz 5.

Rund Bornholm war dieses Mal eine Regatta die ergebnistechnisch nicht optimal verlief, allerdings wird wohl niemand den Downwind nach Bornholm so schnell vergessen ;) Videos folgen...

GP 42: Die Saison geht weiter...

Endlich nach einer doch etwas längeren Pause greifen wir nun wieder in das Regatta-Geschehen ein :) Erst die WaWo mit Up/Down-Regatten, einem Mittelstreckenrennen und der Langstreckenwettfahrt Rund Bornholm und dann im August die Weltmeisterschaft in Helsinki :) Auf gehts, ab gehts...

GP 42: Rund Rügen

Nachdem wir eeeendlich die 20 Knoten-Marke geknackt haben, wollten wir eigentlich dementsprechend motiviert eine gaaaanz schnelle Runde um Rügen segeln. Böen bis zu 10 Windstärken zwingen allerdings die Wettfahrtleitung von Rund Rügen zur Absage der Regatta. Leider schon das 2. Mal in 3 Jahren, dass wir so ein Pech mit dem Wetter haben. Dafür bleibt aber alles heil und wir können uns umso mehr auf die Warnemünder Woche in knapp 6 Wochen freuen :)

GP 42: Weitere Saisonplanung, WM 2012

Unter Ergebnisse/Termine ist nun der geänderte Saisonplan zu finden. Das große Highlight wird neben Rund Bornholm die ORC WM in Helsinki sein. Das größte ORC Event aller Zeiten...mit 130 Booten am Start darunter 2 TP 52 und 2 GP 42  :)

Quelle: http://merenkavijat.fi/orcworlds2012/

GP 42: Maior und Go4Speed

Nachdem wir im Rahmen vom Go4Speed-Trainingslager viele Start- und Manöverübungen trainierten, folgte eine Woche darauf Maior 2012. Dieses Jahr hatten wir mit sehr stürmischen aber auch mit extrem flauen Windbedingungen zu kämpfen. Am ersten von 4 Regattatagen mussten wir erstmals seit Bestehen des Teams einen Wettkampftag abbrechen, da das Großsegel beschädigt wurde. Der darauffolgende Tag wurde vernüftiger Weise von der Wettfahrtleitung wegen der starken Winde abgesagt. Somit standen wir nach 2 Tagen mit 2 DNF da. Am 3. Tag konnten wir dann endlich bei sehr flauen Bedingungen punkten und ersegelten einen starken 2. Platz. In der darauffolgenden Wettfahrt kam noch ein 5. Platz hinzu. Die restlichen 3 Wettfahrten verliefen allerdings weniger erfolgreich. Somit summierten sich die Punkte und wir belegten nach 7 Wettfahrten einen doch etwas enttäuschenden 8. Platz, aber die Saison hat ja glücklicherweise gerade erst begonnen :)

GP 42: Ready to race :)

Nach 6 langen und sehr arbeitsintensiven Monaten sind nun endlich die Vorbereitungen (fast) abgeschlossen und die Imagine schwimmt wieder. Wenn der Wind in den nächsten Tagen nicht wie angekündigt mit 9 Bft weht ist vielleicht sogar ein erster Testschlag drin :) In 2 Wochen geht es schon nach Kiel und dort gehts dann auch gleich richtig los mit Go4Speed und Maior. Sailingteam Imagine is ready to race ;)

GP 42: Letzte Woche an Land...

Nachdem am Wochenende die 20 Grad Marke geknackt worden ist, wird die Imagine nun langsam unruhig in der Bootshalle. In dieser Woche werden die letzten Arbeiten (Unterwasserschiff, Mast, ...) beendet und dann soll es in ca. 5-7 Tagen endlich ins Wasser gehen :)

Hier nochmal ein letztes Bild aus der Halle...

GP 42: Saisonvorbereitung

Nur noch etwa 6 Wochen bis die Imagine wieder schwimmen soll. Bis dahin stehen noch eine Reihe an Arbeiten an, aber der Regattaplan für 2012 steht und die Vorfreude steigt :)

GP 42: Termine 2012

Die Adventszeit steht bevor und die Temperaturen sinken stetig in Richtung Gefrierpunkt, doch die Saisonplanung 2012 geht in die heiße Phase. Sobald es Termine für 2012 gibt, werden sie hier veröffentlicht (spätestens bis Ende des Jahres).

GP 42: Winterlager

Die Imagine darf sich ab jetzt von 5 anstrengenden Monaten erholen und steht deswegen rechtzeitig vor den Herbststürmen bereits in der Halle und wird dort für die kommende Saison vorbereitet :)

GP 42: IDM Flensburg

Von Donnerstag bis Sonntag fand zu Beginn der diesjährigen Flensburger Fördewoche die Internationale Deutsche Meisterschaft statt.

Am ersten Tag erschwerten ergiebiger Regen, sehr böiger starker Wind und Positionswechsel die Abläufe an Bord. Somit wurde gleich zu Beginn ein Streichresultat eingefahren. Allerdings kam das Team immer besser in Schwung und legte nach dem enttäuschenden 13. Platz im 1. Rennen dann einen 6. Platz nach.

Am Freitag kam bei leichten bis mittleren Winden die passende Antwort: Ein Tagessieg, sowie ein hervorragender 3. Platz brachten uns in der Gesamtwertung wieder nach vorne.

Der Samstag war geprägt von Flaute und Sonnenschein. In der einzigen Wettfahrt des Tages behielt die Crew die Nerven und konnte einen guten 4. Platz einfahren.

Am letzten Tag, dem Sonntag, starteten wir mit hauchdünnem Rückstand auf Platz 3. Doch in den letzten beiden Rennen veränderte sich an diesem Abstand nichts. Dennoch konnten wir die starke Konkurrenz, die uns im Nacken saß, auf Distanz halten und den 4. Platz verteidigen.

Insgesamt war es die beste Platzierung, die wir in 3 Jahren bei einer Deutschen Meisterschaft erreicht haben. Wir konnten die Weltmeister aus dem Vorjahr, sowie Teams um die Americas-Cup Segler Tim Kröger und Jesper Bank hinter uns lassen :)

GP 42: Boddenetappen

Traditionell am letzten Wochenende im August fanden die Boddenetappen statt. Wir starteten mit 11köpfiger Mannschaft und einem Altersschnitt von 24 Jahren, Rekord!;). Bei einer rekordverdächtigen Beteiligung von über 80 Booten und traumhaften Segelbedingungen, gingen die Teams am Freitag um 18 Uhr an den Start zur ersten Etappe von Greifswald nach Lubmin. 5-6 Windstärken aus Ost und 30 Grad Sonnenschein: besser konnte es gar nicht mehr beginnen :) Als wir auch noch eine sehr gute Kreuz unter Land segelten und der Wind ein wenig an Stärke abnahm, war der Abend für uns perfekt, die alljährliche Party in Lubmin setzte dann dem ganzen Tag die Krone auf!

Am nächsten Tag sanken zwar die Temperaturen und die Sonne kam fast gar nicht mehr zum Vorschein, doch bei 6 Bft in Böen sogar 7 Bft war Spannung und Action vorprogrammiert. Gegen 10 Uhr starteten wir in Lubmin um in einem Zickzackkurs über den Bodden etwa 30 sm bis nach Kröslin zu segeln. Als nach einer langen Kreuz dann endlich der Gennacker gesetzt werden konnte, gab es für die Imagine kein Halten mehr: Mit einem Durchschnittsspeed von 16 Knoten und Höchstgeschwindigkeiten von über 19 Knoten rasten wir im Motorbootstil über die kleinen Wellen des Greifswalder Bodden :) Auch etliche Stecker und 2-3 Sonnenschüsse konnten uns den Spaß glücklicherweise nicht verderben :) Im Ziel hatte es dann auch wieder zum Tagessieg gereicht :) Total kaputt und komplett durchnässt kamen wir in Kröslin an.

Am nächsten Tag stand die 3. und letzte Etappe zurück nach Greifswald an. Nach einem  Fehler an der Luvtonne mussten wir umkehren und verloren so fast 10 Minuten und starteten als Letzter. Da sich aber das gesamte Feld mit mehreren Schlägen unter Land verholte, wir aber weiter draußen fast in einem Schlag dank der drehenden Winde direkt auf die Luvtonne zufahren konnten, waren wir wieder voll im Rennen. Im Ziel reichte es dann zwar nicht zum Tagessieg, doch der Gesamtsieg war gesichtert! :)

Letztendlich war es ein wirklich tolles Segelwochenende, wir freuen uns auf nächstes Jahr!

GP 42: Vulcain-Langschlag

Bei traumhaften spätsommerlichen Bedingungen startete Donnerstag 19 Uhr der Langschlag von Kröslin nach Swinemünde und zurück. Da wir nur mit 5 Leuten segelten, mussten wir die Veranstaltung zwangsläufig eher locker und ohne große Erwartungen angehen. Dennoch erreichten wir auf der ersten Etappe bei leichten bis mittleren Winden und Amwindkursen Platz 4 von 16. Bei der zweiten Etappe erwartete uns eine 23sm lange Kreuz bei 6 Windstärken auf der Ostsee. Erfreulicherweise konnten wir uns bis zum Ziel dann sogar noch einen Platz nach vorne arbeiten und wurden somit 3.

Nächstes Wochenende stehen Boddenetappen auf dem Programm :)

GP 42: Rund Stubber

Quasi in der Halbzeitpause des Saison findet traditionell die Regatta "Rund Stubber" statt, begleitet von Grandiosem Segelwetter und super Stimmung. Wir hofften auf eine tolle Party und wurden nicht enttäuscht :) Zwar holten wir den Wanderpokal für die schnellste gesegelte Zeit, aber gerechnet reichte es nur zu einem 8. Platz. Schon nächstes Wochenende jedoch wird wieder voll angegriffen beim Langschlag, es gibt wieder Uhren zu gewinnen !!! ;)

GP 42: Fazit Saison Teil 1, Ausblick Teil 2

Nach der herbstlichen Sommerpause mit ergiebigem Regen und stürmischen Winden wollen wir nun Teil 2 der Saison 2011 in Angriff nehmen.

Nach den bisherigen Regatten Maior, Rund Rügen, Welcome Race und Rund Bornholm stehen nun Rund Stubber, Langschlag, Boddenetappen, Port Olpenitz-Cup und die IDM in Flensburg auf dem Programm. In der ersten Hälfte der Saison konnten wir erfreulich viele gute Platzierungen einfahren; mit Spannung werden deshalb die Regatten in den nächsten Wochen erwartet. Zur Zeit wird das Boot noch hier und da mit kleinen Reparaturen und Ausbesserungen optimiert. Weniger als eine Woche und es geht wieder los! Wir freuen uns !!!

GP 42: Warnemünder Woche

Nach einer tollen Überführung des Bootes aus Kiel nach Rostock bei 6-7 Windstärken aus NW mit fast 20 Knoten Topspeed fiel dann leider der Samstag buchstäblich ins Wasser. 35 Knoten Wind und Dauerregen zwangen die Wettfahrtleitung zum Abbruch. Am Sonntag wurden dann jedoch die Up&Down Regatten gesegelt, die wir als gute Vorbereitung und Training nutzen konnten.

Einen Tag darauf fiel der Startschuss zur Langstreckenregatta Rund Bornholm. Bei sehr schwachen Winden, aber letztendlich traumhaftem Sonnenschein benötigten wir teils nervenaufreibende 52 Stunden für den 280sm langen Kurs und wurden nur von den beiden 60 Fuß langen ex Volvo Ocean Racern geschlagen. Insgesamt war die Warnemünder Woche trotz schwer segelbaren Wetters eine schöne und auch durchaus erfolgreiche Veranstaltung :)

29er: Kieler Woche, Europa-Cup

Nachdem wir mit der GP42 sehr gut in die Kieler Woche gestartet waren, wollten wir sie mit dem 29er ähnlich beenden.

Nach 3 Starkwindtagen und einem Schwachwindtag belegten wir Platz 54 von knapp über 80 Teilnehmern. Wieder einmal hatten wir Materialprobleme, die uns gleich am ersten Tag die Hoffnung auf das Gold-Fleet zunichte machten. Trotz des letztlich leicht enttäuschenden Resultats haben wir extrem viel dazu gelernt und freuen uns schon auf die Deutsche Meisterschaft, wo wir bei hoffentlich starken Winden wieder angreifen wollen :)

GP 42: Kieler Woche, Welcome Race

Im Rahmen der Kieler Woche nahmen wir am Welcome Race teil. Diese Regatta eröffnet traditionell die Kieler Woche und führt Samstag von Kiel nach Eckernförde und Sonntag zurück. Bei regnerischem Wetter und Gewitterböen wurden wir in der ersten Etappe 3. Schiff nach gesegelter und berechneter Zeit. Am 2. Tag frischte der Wind noch ein wenig auf und wir surften mit bis zu 18 Knoten Speed zum Tagessieg und holten uns somit sogar noch den Gesamtsieg in allen Klassen. Wir konnten absolut zufrieden sein mit der Leistung des Bootes aber auch mit der Leistung unserer jungen Crew. Die Vorbereitungen für die WaWo in 2 Wochen laufen :)

Das Video folgt, Fotos von Rund Rügen sind jetzt online...

GP 42: Rund Rügen 2011

Sonne satt und wenig Wind. Das waren die Vorhersagen für die diesjährige Regatta "Rund Rügen". Nachdem wir am Mittwoch das "Preissegeln" zum 3. Mal in Folge gewinnen konnten, wollten wir nun endlich auch bei "Rund Rügen" erstmalig ganz nach oben auf das Podium klettern.

Der Startschuss erfolgte pünktlich um 18:30 Uhr. Wir konnten uns nach einer Fast-Kollision schnell absetzen und erreichten nach knapp 2 Stunden den Greifswalder Bodden. Dort wartete das erste Flautenloch und unsere Verfolger holten uns wieder ein. Dann kam der Wind zurück, wir setzten uns ab um nach einigen Stunden wieder in der nächsten Flaute hängen zu bleiben, bis wir eingeholt waren. Dies wiederholte sich die ganze Nacht mehrere Male. Erst hinter Arkona blieb der Wind auf Grund der Thermik konstant.

Nervenaufreibend wurde dann noch einmal die letzte Meile vor der Ziellinie für die wir dank Gegenstrom und Null Wind fast 2 Stunden brauchten.

Gesegelt konnten wir letztendlich gewinnen, doch gerechnet reichte es nur für den 6. Platz. Dafür entschädigte aber die gute Stimmung an Bord, Traum-Wetter mit sternenklarer, warmer Nacht und natürlich der Sonnenaufgang vor der malerischen Kreidefelsenküste Rügens :)

29er: Culix-Cup

Eine Woche nach dem Wannsee-Pokal fuhren wir nach Flensburg zum Culix-Cup. Uns erwartete ein deutlich stärkeres Teilnehmerfeld, deutlich mehr Regen und vor allem deutlich mehr Wind. Gleich am Samstag beim Start zur 1. Wettfahrt bließ es mit 5-6 Windstärken auf der Flensburger Förde. Wir segelten taktisch eine gute Startkreuz und waren an der Luvtonne 6. von 20 Booten. Auf dem anschließenden Downwind missglückte eine Halse und wir kenterten. Die gute Platzierung war Pfutsch. Da das gesamte Feld aber einen falschen Kurs abgefahren war, hatten alle einen DNF (Did not finish). In der 2. Wettfahrt kam es für uns dann noch schlimmer. Wiederum auf dem Downwind-Kurs sprang uns diesmal der Gennackerblock ab. Somit mussten wir aufgeben und in den Hafen zurück. Dort reparierten wir das Boot. Am nächsten Tag waren wir trotz Sturm, Regen und Kälte hochmotiviert, doch am Hafenbecken bemerkten wir, dass der Mast beschädigt war und wir nicht mehr segeln konnten. Frustriert luden wir das Boot auf und verabschiedeten uns ohne eine einzige gewertete Wettfahrt aus Flensburg. :(

Unsere nächste Regatta (Euro-Cup in Kiel) kann somit nur noch besser werden :)

29er: Wannsee-Pokal

Am 07./08. Mai fand in Berlin der Wannsee-Pokal statt. Nachdem 3 Wochen vorher auf Grund zu geringer Beteiligung die 29er-Regatta in Berlin ausfiel, war es dieses Mal sogar glücklicherweise eine Ranglisten-Regatta, also eine Regatta mit mindestens 10 Booten. Für uns war es die erste Regatta in der Saison 2011. Nach intensiven Trainingseinheiten und mit neuem Material fuhren wir erwartungsvoll an den Wannsee. Der erste Startschuss fiel Samstag um 11. Nach 5 kräftezehrenden Wettfahrten kamen wir ca. 17 Uhr wieder an Land. Das Fazit war auf jeden Fall gut. Wir konnten am Start und an der Kreuz trotz stark drehender und böiger Winde überzeugen. Auf dem Vorwind-Kurs hatten wir leichte Probleme, wie z.B. eine völlig unnötige Kenterung und ein verpatztes Luvmanöver. Im Endeffekt standen wir an Platz 2 mit nur 2 Punkten Rückstand auf Platz 1. Am Sonntag standen noch 3 weitere Rennen an. Wir fuhren Platz 2 und Platz 1. Unser direkter Konkurrent belegte die Plätze 1 und 2 und somit war das Ausgangslage für das letzte Rennen klar: Wir mussten siegen und die Bergemann-Brüder durften maximal Platz 3 belegen.

Wir kontrollierten von Beginn an das Rennen. Doch auf dem letzten Vorwind-Kurs schlief der Wind etwas ein und es waren plötzlich 3 Teams dicht an dicht kurz vor der letzten Leetonne. Auf dem abschließenden Anlieger ins Ziel gaben alle alles. Bei der Zieldurchfahrt trennte uns nur Sekunden. Das Zielschiff gab zu erkennen, dass wir gesiegt, die Mädels Platz 2 belegt hätten und wir somit an den Bergemanns vorbei gezogen wären. An Land gab es dann trotz vorheriger Glückwünsche die faustdicke Überraschung: Wir waren doch nur 2. geworden im letzten Rennen :( .  Der Sieg ging also an das Team GER 1704.

Trotzdem war die Regatta ein voller Erfolg. Unsere Erwartungen sind übertroffen worden und vor allem das neue Material hat uns voll überzeugt. Nächste Woche wollen wir unbedingt in Flensburg die Revanche ;)

GP 42: Maior 2011

Sehr kurzfristig tauchte in diesem Jahr doch noch eine Meldung für Maior aus Greifswald in der Gruppe ORC1 auf. Eigentlich war geplant die neue "Imagine" nicht gleich zu Beginn der Saison auf die Regattabahnen zu schicken, doch da die "Moana"-Crew mit ihrem Boot zu Maior nicht teilnehmen konnte, beschlossen wir ein "Moa-gine"-Projekt zu starten.

 

Nach der Überführung am Osterwochenende wurde das Schiff am Donnerstag in Strande bei herrlichem Sonnenschein und 6-7 Windstärken für die Regatta vorbereitet. Am Freitagmorgen ging es sehr früh auf das Wasser um das Boot kennen zu lernen, da die Crew aus 13 Leuten bestand, von denen 10 noch nie auf einer GP 42 gesegelt waren. Der Anfangs noch schwächelnde Wind nahm immer mehr zu und pünktlich zum ersten Start um 12 Uhr wehte es mit 5 Windstärken aus NO. Der erste Start missglückte leider, aber danach segelten wir ein souveränes Rennen, an dessen Ende wir 3. gerechnet waren. Da der Wind im Laufe des Tages auf bis zu 30 Knoten auffrischte, nahm auch die Action zu. Im Eifer des Gefechts beschädigten wir 2 Gennacker, die wir am Ende des Tages bis spät in die Nacht reparieren mussten. Nach 3 Wettfahrten fuhren wir ziemlich erschöpft zurück in den Hafen. Völlig überraschend waren wir immer First-Ship-Home geworden und standen sogar gerechnet auf dem 2. Platz mit einer 3-7-3 Serie.

Am Samstag wurden ebenfalls 3 Wettfahrten gesegelt. Zu euphorisiert vom Vortag missglückte manch Lee- und Luvtonnenmanöver, sodass wir die Serie mit 7-10-12 fortsetzten, was uns auf Gesamtplatz 7 zurückwarf.

Für Sonntag hatten wir den 5. Platz vor Augen, da uns nur 2 Punkte in der Gesamtwertung trennten. Bei Windstärke 1-2 konnte die GP ihre Leichtwindstärke ausspielen und wir gewannen auch dank souveräner Taktik mit großem Vorsprung diese Wettfahrt. Damit beendeten wir Maior 2011 auf Platz 5 von 15, womit wir mehr als zufrieden sind.

Auch die anderen Greifswalder Teams segelten stark: "Schwuppdiwupp" kam in der X79-Klasse auf Platz 2 und "Ex&Hopp" wurde 3. bei den X99.

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© Sailingteam Imagine / Fotos: Pavel Nesvadba, Max Ranchi, X-Yachts